Meldung auf ZDFsport.de
Systematisches Doping bei Rabobank?

In der niederländischen Radsport-Mannschaft Rabobank ist von 1996 bis 2012 angeblich systematisch gedopt worden. Dies berichtet die niederländische Zeitung “NRC Handelsblad” mit Bezug auf den früheren Rabobank-Profi Thomas Dekker, der 2009 des Dopings mit EPO überführt wurde, und ein Dutzend andere anonyme Zeugen. Dekker sagte, er habe 2006 mit EPO-Doping begonnen und 2007 dann Bluttransfusionen erhalten. Die Mannschaftsärzte hätten beim Doping assistiert, die Fahrer seien von der Teamleitung zum Betrug aufgefordert worden.

Quelle: ZDFsport.de

Meine Gedanken dazu
Eine erste Stellungnahme zum Thomas Dekker Interview

Dass in den letzten Tagen die Radsportwelt im Dopingsumpf zu versinken droht, dürfte auch dem Letzten aufgefallen sein. Mit aller Deutlichkeit will ich aber betonen, dass es sich hauptsächlich um Geschichten aus der Vergangenheit handelt. Dass jetzt Rabobank von Thomas Dekker und unbekannten Zeugen als Team mit ausgeklügeltem Dopingsystem genannt wird, trifft mich natürlich persönlich. Ich bin seit 2008 in diesem Team, habe mit Thomas Dekker zusammen Rennen bestritten und kann seine Aussagen zu Teamärzten und Fahrern nicht verstehen und schon gar nicht teilen.

NIEMALS hat die Teamleitung, ein Arzt oder Fahrer mich zum Doping “angestachelt”. Er verallgemeinert seine eigenen Entscheidungen und verunglimpft damit eine ganze Gruppe, die einen strikten Anti-Doping Standpunkt haben! Dass das ZDF auch noch den Artikel falsch zitiert, es hätte bis 2012 ein Doping-programm gegeben, sagt genug über das gegenwärtige Verhältnis Radsport- Presse.